Gesundheit

Schlingern auf Rezept?

Unzählige Arzneimittel haben einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit, denn sie können sich durch ihre Wirkung oder ihre Nebenwirkungen ungünstig auf das Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zur Bedienung von Maschinen und die Teilnahme am Straßenverkehr auswirken. Vor allem Medikamente mit einem Einfluss auf das zentrale Nervensystem, den Kreislauf und den Blutzuckerspiegel, aber auch viele andere können zu Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, nachlassender Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsstörungen und ähnlichen Reaktionen führen.

Besonders kritisch sind dabei Phasen, wenn ein Medikament neu hinzukommt, weggelassen wird, die Dosierung sich ändert  oder andere Medikamente bzw. Alkohol das Problem zusätzlich verstärken.

Typische Medikamente mit Einfluss auf die Verkehrssicherheit sind z.B. starke Schmerzmittel, Antidepressiva, Schlafmittel, Arzneimittel gegen Muskelverspannungen und viele andere mehr. Ihr Arzt, ihre Apotheke oder ein Blick in den Beipackzettel geben darüber Auskunft. Aber auch durch Unterzuckerung bei Diabetikern oder durch zu starkes Absacken des Blutdrucks bei ungewohnter Einnahme von Herz-Kreislauf-Mitteln ist die Unfallgefahr erhöht. Nicht zu vergessen sind Augentropfen, die die Pupille erweitern oder verengen oder auch Sehbeeinträchtigungen durch Augensalben.

Daher soll im Zweifelsfall natürlich lieber auf das Autofahren verzichtet werden. Ihre Sicherheit und die von anderen Verkehrsteilnehmern gehen letztendlich immer vor.

Kategorie:

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.