Gesundheit

Sommerzeit ist Zeckenzeit

Jetzt im Sommer findet das Leben endlich wieder draußen statt. Wir grillen im Garten, gehen Wandern und Schwimmen oder liegen einfach auf einer Decke im Gras und genießen die Sonne. Aber Achtung, leider lauern genau hier auch kleine Jäger auf uns! Gemeint sind die Zecken, die in Bodennähe auf Gräsern, Büschen und Sträuchern leben und darauf warten, von uns im Vorbeigehen abgestreift zu werden. Wenn uns eine Zecke sticht, kann sie uns im schlimmsten Fall mit gefährlichen Krankheiten infizieren. Gegen die Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME), eine Viruserkrankung bei der es zu einer Entzündung der Gehirnhaut kommt, kann man sich mit einer Impfung schützen. Gegen die von Bakterien verursachte Borreliose dagegen gibt es keine Impfung, sie kann nur mit Antibiotika behandelt werden. Leider wird die Borreliose oft nicht frühzeitig bemerkt. Neben einer ringförmigen Hautrötung können in späteren Stadien Entzündungen der Gelenke, der Haut und sogar des Herzens und des Nervensystems auftreten. Es ist daher wichtig, sich und seine Kinder nach jedem Aufenthalt in der Natur gründlich nach Zecken abzusuchen. Sollte Schnelle Gewissheit darüber, ob die Zecke, von der Sie gestochen wurden, potenzieller Borreliose-Überträger ist, bekommen Sie durch einen Zeckentest: Sie bringen die entfernte Zecke in die Apotheke und erhalten nach wenigen Tagen ein zuverlässiges Untersuchungsergebnis. So kann eine rechtzeitige Behandlung eingeleitet werden.

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