Gesundheit

Schlingern auf Rezept?

Unzählige Arzneimittel haben einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit, denn sie können sich durch ihre Wirkung oder ihre Nebenwirkungen ungünstig auf das Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zur Bedienung von Maschinen und die Teilnahme am Straßenverkehr auswirken. Vor allem Medikamente mit einem Einfluss auf das zentrale Nervensystem, den Kreislauf und den Blutzuckerspiegel, aber auch viele andere können zu Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, nachlassender Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsstörungen und ähnlichen Reaktionen führen.

Besonders kritisch sind dabei Phasen, wenn ein Medikament neu hinzukommt, weggelassen wird, die Dosierung sich ändert  oder andere Medikamente bzw. Alkohol das Problem zusätzlich verstärken.

Typische Medikamente mit Einfluss auf die Verkehrssicherheit sind z.B. starke Schmerzmittel, Antidepressiva, Schlafmittel, Arzneimittel gegen Muskelverspannungen und viele andere mehr. Ihr Arzt, ihre Apotheke oder ein Blick in den Beipackzettel geben darüber Auskunft. Aber auch durch Unterzuckerung bei Diabetikern oder durch zu starkes Absacken des Blutdrucks bei ungewohnter Einnahme von Herz-Kreislauf-Mitteln ist die Unfallgefahr erhöht. Nicht zu vergessen sind Augentropfen, die die Pupille erweitern oder verengen oder auch Sehbeeinträchtigungen durch Augensalben.

Daher soll im Zweifelsfall natürlich lieber auf das Autofahren verzichtet werden. Ihre Sicherheit und die von anderen Verkehrsteilnehmern gehen letztendlich immer vor.

Vitamin D für mehr Gesundheit

 

Sie wissen, dass Vitamin D wichtig für die Stärkung der Knochen ist?

Wissen Sie aber auch, dass das Sonnenvitamin für viele weitere Vorgänge in unserem Körper und damit zur Stärkung Ihrer Gesundheit zur Vorbeugung vieler Krankheiten benötigt wird?

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D kann im Herbst und Winter die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen erheblich senken.

Entzündungsherde werden in Schach gehalten.

Nicht nur die Knochen, sondern auch die Muskulatur werden gestärkt, wodurch das Sturzrisiko, das Risiko für Oberschenkelhalsbrüche und damit das Risiko für frühzeitige Pflegebedürftigkeit gesenkt werden.

Studien belegen zudem, dass durch Vitamin D das Risiko für Darm- und Brustkrebs gesenkt wird.

Ebenso wird das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erniedrigt.

Und das ist noch lange nicht alles, wie Vitamin D unsere Lebensqualität verbessern kann.

Auch bei der Vorbeugung von Krankheiten wie Diabetes, Demenz, Depression und Multipler Sklerose (hier auch zur Verringerung der Schubrate und Verbesserung der Muskelfunktion) kann eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D eine wichtige Rolle spielen.

Nur leider ist Deutschland ein Vitamin-D-Mangelland.

Nach Daten des Robert-Koch-Instituts sind 90% der Bundesbürger nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Wir können zwar Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selber bilden, doch halten wir uns häufig den ganzen Tag in geschlossenen Räumen auf, schützen unsere Haut (was ja auch notwendig und sinnvoll ist) mit Sonnenschutzprodukten, zudem steht von Oktober bis April bei uns die Sonne nicht hoch genug am Himmel.

Über die Nahrung könnten wir unseren Bedarf nur mit viel Hering, Makrele, Eigelb und Lebertran abdecken.

Einfacher und effektiver kann man Vitamin D durch Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Dabei muss man bei korrekter Einnahme der gängigen Präparate keine Angst vor einer Überdosierung dieses fettlöslichen Vitamins haben.

Ganz genau erfahren Sie Ihren Bedarf, wenn Sie Ihren individuellen Vitamin-D-Status beim Arzt labordiagnostisch überprüfen lassen.

Denken Sie an Ihre Gesundheit.

Ihr Team der Adler-Apotheke

 

Lebenselixier Wasser

 

Jetzt können wir (hoffentlich) noch richtige Hochsommertage genießen. Um bei der Hitze – und auch sonst- gesund und fit zu bleiben, ist es besonders wichtig, richtig zu trinken.

Unser Körper besteht zum größten Teil aus Wasser. Trinken wir zu wenig, kann es zu Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen kommen. Viele Organe können nicht mehr richtig arbeiten, die Haut wird faltig, die Körpertemperatur kann nicht mehr optimal reguliert werden.

Daher ist trinken ein richtiger Muntermacher. Wer genügend trinkt, bleibt fit, aktiv und leistungsfähig. Die Konzentration steigt, Stoffwechsel und Verdauung werden angeregt.

Dabei ist es aber auch wichtig, das Richtige zu trinken.

Wasser mit ausgewogenem Mineralstoffgehalt ist ideal. Dabei werden auch keine unnötigen Kalorien zugeführt. Kräuter- und Früchtetee oder stark verdünnte Saftschorlen sind ebenfalls gut geeignet.

Limonaden, Softdrinks oder Cola sollten wegen des hohen Zucker- bzw. Süßstoffgehalts eine Ausnahme bleiben. Auch Kaffee, Schwarztee und alkoholische Getränke sind nicht zum Durstlöschen geeignet und sollten nur in kleinen Mengen als Genussmittel zu sich genommen werden.

Die richtige Trinkmenge kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Erwachsene brauchen bei normaler Temperatur und körperlicher Aktivität ca. 1,5 Liter Flüssigkeit aus Getränken - an heißen Tagen mehr.

Viele Menschen trinken generell zu wenig.

Besonders wichtig ist reichliches Trinken für Kinder,  Stillende, Berufstätige, die den ganzen Tag in trockener Büroluft oder körperlich anstrengend arbeiten, Sportler und Reisende.

Senioren haben meist  ein geringes Durstgefühl und sollten deshalb besonders auf die richtige Trinkmenge achten.

Auch bei Durchfall, Erbrechen, Verstopfung oder Fieber sollte man reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen.

Wer im hektischen Berufsalltag schnell mal vergisst ausreichend zu trinken, dem hilft es oft, sich gleich morgens die Trinkmenge  für den gesamten Tag auf den Tisch zu stellen.

Genießen Sie den Sommer gesund.

Ihr Team der Adler-Apotheke

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